Das Eigene zum eigenen Nutzen…
Regina und Johann Zeitlhofer sind energieautark

Ganz oben auf der Liste von Johann´s Hobbys steht die Waldarbeit und so ist es auch nicht verwunderlich dass die neue Heizungsanlage mit Holz betrieben wird. Genauer gesagt, mit Hackschnitzel. Der alte Stückholzkessel hatte ausgedient, genauso wie der Gaskessel der für den Sommerbetrieb zum Einsatz kam. Zwischenzeitlich startete Johann einen Versuch mit einer Luftwärmepumpe zur Warmwasseraufbereitung im Sommer. Nach etwa fünf bis sechs Jahren wurde diese allerdings außer Betrieb genommen.

 

Herausforderung war der Standort der Heizung

Da das Haus im Laufe der letzten Jahrzehnte immer erweitert wurde, rückte der Heizungsstandort immer mehr in die Mitte des Wohngebäudes. Bei der Planung der Heizung war dies ein zentrales Thema. In Holzbauvariante wurde schließlich ein Hackgutsilo am Haus angebaut und zur Anlieferung der Hackschnitzel wurde eigens eine Brücke über den angrenzenden Bach gebaut. Die Brücke wurde angeschüttet und ist sechs Meter breit, der Bach wurde an dieser Stelle mit einem Wellstahlrohr mit 160 cm Durchmesser verrohrt. So stand der Zubringung des Hackgutes nichts mehr im Weg.

 

Alles aus einer Hand

„Energieautark und unabhängig zu sein hat mich schon immer gereizt“, erzählt Johann. Neben Maschinen wie dem Traktor besitzt Johann auch eine eigene Hackmaschine. Die 40m³ Hackgut, die er jährlich benötigt, kann er somit völlig selbstständig herstellen und transportieren.

Auch elektrotechnisch kennt sich Johann gut aus, alle elektrischen Anschlüsse hat er beim Bau der neuen Heizung in Eigenregie montiert.


Die neue ECO-Heizanlage von Hargassner ist seit September 2014 in Betrieb und versorgte das Haus bereits zwei Winter mit Wärme.

Zur Lagerung des Hackgutes wurde in Holzbauvariante ein Silo an das Haus angebaut.

Über einen Befüllschlauch wird das Hackgut angesaugt und in den Silo geblasen.

Regina´s Hobby ist das Malen, eines ihrer Lieblingsmotive sind Blumen in allen Varianten.